Zeitanker - Daueranker - Injektionstechnik - Kleinverpresspfähle
 

Kleinbohr- & Verpresspfähle

GEWI-Pfähle

Typische Anwendungen

Resultierend aus seinen vielen Vorteilen hat der GEWI-Pfahl verschiedene typische Anwendungen:

  • Mit der schraubbaren GEWI-Muffenverbindung, ist der Einbau von GEWI-Pfählen unter räumlich begrenzten Bedingungen, wie Fundamentsanierungen in Kellerräumen oder unter Brücken möglich.

  • Aufnahme von Zug- und Druckkräften auch als Wechsellast bei Wasser und Klärbecken. Ferner Windlasten bei Strommasten oder Schornsteinen.

  • Schraubverankerungen über Ankerplatten für Stahlkonstruktionen und Betonfertigteile.

  • Verankerungen des vorgedruckten GEWI-Pfahles um Bauwerkssetzungen abzufangen.

  • Beliebiges Verlängern des GEWI-Stahles, zum Beispiel für die Verankerung der Traverse bei Pfahlprüfungen (Bild 6).

  • Böschungsvernagelung und Verdübelung wegen gutem Verformungsvermögen, insbesondere bei Scherverformung.

  • Bewehrung von HDI-Körpern.

  • Die Plattenverankerung mit gekonterter Ankerplatte, z.B. für flache Betonplatten.

  • Auftriebssicherung von Unterwasserbetonsohlen, Tiefgaragen und andere Bauwerken.

  • Viele weitere Beispiele mit anderen Anwendungen wurden schon ausgeführt und beweisen die Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit des GEWI-Pfahles.

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Ischebeck-Systeme

Neue Wege in der Ankertechnik

Bohr- und Injektionsanker TITAN können auch Pfahl oder Nagel heißen. Sie sind für Anker, Pfähle, Bodennägel sowie bewehrte Erde im weitesten Sinne gleichermaßen gut geeignet. Das Regelwerk DIN 4125 “Verpressanker" Nov. 1990 gilt für alle Anker, die eine freie Ankerlänge aufweisen, vorgespannt werden und nur Zugkräfte aufnehmen. Das Regelwerk DIN 4128 “Verpresspfähle" April 1983 gilt für Kleinpfähle, die auf Zug und Druck belastet werden und auf ihrer gesamten Länge mit Zementstein ummantelt sind. Bodennägel nach DIN 21521 wirken wie Schubbewehrung (Bügel) im Stahlbeton oder Dübel und Nägel im Holzbau auf Abscheren. Der neue Weg in der Ankertechnik begann 1983.

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Wurzelpfähle

Wurzelpfähle sind kleine Bohrpfähle, die in beliebigen Richtungen und in beliebigen Längen hergestellt werden. Der Bohrrohrdurchmesser beträgt je nach Verwendungszweck 8 bis 30 cm. Die Pfähle erhalten eine Rundstahllängsbewehrung mit Bügel- oder Spiralumschnürung. Wurzelpfähle weisen eine innige Verbindung mit dem umliegenden Erdreich auf, die in rolligen Böden bis zu einer Injektion der Umgebung geht. Daraus ergeben sich die sehr hohen Tragkräfte von bis zu 600 KN auf Druck und Zug, je nach Durchmesser, Bewehrung, Bodenverhältnissen und Einbindelänge in die tragfähigen Bodenschichten. Die Setzungen bei diesen Lasten betragen je nach Bodenart weniger als 1 bis 2 mm. Hergestellt werden die Pfähle im Drehbohrverfahren. Bestehende Gebäude erhalten dabei keinerlei Erschütterungen. Wurzelpfähle können in allen Bodenarten hergestellt werden.

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